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Tangible Farm-Fictions

Praktiken kombinieren, Werte schaffen, Ideen verwirklichen.

Muu-baa freut sich, Tangible Farm-Fictions, die neue Ausschreibung für Projekte und Explorationen vorzustellen. Designer, Künstler und alle anderen Kreativen sind eingeladen, mit Bauern in Südtirol und Umgebung zusammenzuarbeiten, die Landwirtschaft zu hinterfragen, Visionen und Lösungen zu erforschen, Praktiken zu kombinieren und einen Mehrwert auf dem Bauernhof zu generieren.

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Das Hauptziel ist es, einen lebendigen lokalen Diskurs zu aktivieren und neue Perspektiven für die gegenwärtige und zukünftige Landwirtschaft zu eröffnen. Das Ziel der Projekte sollte darin bestehen, Ideen zu verwirklichen, Feldversuche durchzuführen, Pilotaktivitäten auszuprobieren, glaubwürdige Erfindungen zu entwickeln, im Sinne des Muu-Ba-Netzwerks.

Muu-baa setzt sich für das Verschmelzen von Wissen aus unterschiedlichen Bereichen, innovative Lösungen und Erwartungen für eine lebensfähigere Landwirtschaft ein. Es ist an der Zeit, sektorales Wissens zu überwinden, für einen ganzheitlicheren Ansatz.  Die Agri-Kultur(en) fordert uns als Menschen, ökologisch und kulturell. Das ist das Thema, das wir mit mit dieser Ausschreibung ansprechen, und damit dazu auffordern, neue Konzepte in der Europäischen Region Südtirol zu testen.

Tangible Farm-Fictions wird finanziert durch What Could a Farm Be?, ein Start-up-Projekt von Professor Alastair Fuad-Luke, der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen. Maximal 6 Projekte werden mit je 2000 € unterstützt. Die Projekte werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Februar 2020 vorgestellt.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren (info[at]muu-baa.org). Der offizielle Aufruf wird hier veröffentlicht.

Wer kann sich bewerben?

Künstler, Designer und Kreative, die vorzugsweise aus Südtirol und der näheren und weiteren Umgebung stammen, leben oder gelebt haben, zusammen mit (einem) lokalen Bauern.

Jeder Projektantrag umfasst mindestens zwei Personen, einen Künstler/Designer und einen Landwirt. Eine Person bewirbt sich als Projektleiter und unterzeichnet den Antraag. Wir möchten, dass Bewerber Mitglieder von muu-baa werden. Die Antragsteller müssen einen gemeinsamen Projektantrag, Lebensläufe, Portfolio und eine kurze persönliche Beschreibung einreichen.

Worum bitten wir?

Erkundungen können ein Workshop, eine Veranstaltung zum Pitchen von Ideen, ein Video oder eine Dokumentation, eine spezifische Intervention auf einem Bauernhof, ein Prototyp eines Produktes, ein Kunstwerk, ein gemeinsamer Spaziergang oder andere Vorschläge sein.

Wir bitten Sie, eine gemeinschaftliche Erkundung auf einem Bauernhof zu entwickeln und diese durch Installationen/Artefakte (oder jegliche andere entsprechende Form der Dokumentation) während einer Show-Veranstaltung im Februar 2020 darzustellen. Ihre Exploration/Projekt auf einem Bauernhof wird offiziell als eine Dienstleistung betrachtet, die Sie als Auftragnehmer erbringen. Das bedeutet, dass Sie im Rahmen des Vertrages einen Vorschlag zur Lieferung des Projekts zu Fixkosten machen werden (siehe unten.).

Auch die Fortsetzung bestehender Kooperationen und Projekte oder die Konzeption neuer Projekte und Praktiken sind willkommen.

Wann…?

Erfolgreiche Bewerber werden zu einem Kick-Off-Workshop Ende September/Anfang Oktober 2019 und einem Work-in-Progress-Workshop am 08. Dezember 2019 eingeladen. Die letztendlichen Ergebnisse werden in der Veranstaltung im Februar 2020 vorgestellt.

Frist für die Einreichung des Projektvorschlages: 25. September 2019.
Frist für die erste Projektpräsentation: 8. Dezember 2019.
Präsentation der Ergebnisse: Februar 2020.

Finanzielle Vergütung

Sechs Projekte werden mit jeweils maximal 2000 € finanziert, wobei die Leistungszahlung am Ende des Projekts erfolgt. Es werden keine weiteren Kosten von muu-baa übernommen.

Gerne begleitet Sie muu-baa auch mit organisatorischer Unterstützung und hilft Ihnen beim Aufbau Ihres Projektnetzwerks.

Mögliche Fragen, Themen und Überlegungen…..

  • Ästhetik der Landwirtschaft: Neururalismen, Romantiken und andere Utopien in der “Verbindung zum Land”.
  • Selbstbewusstsein schaffen: Bauern, Designer und Künstler, eine gemeinsame Haltung.
  • Alternative und Nischenpraktiken zur konventionellen Intensivhaltung.
  • Kenntnisse und Praktiken des Austauschs: Zusammenleben, Handeln oder Besiedelung.
  • Themen und Einflüsse der Zeit.
  • Geographie: Nomadentum, städtisch/ländlich, Berge, Landeigentum.
  • Technologie: Mensch – Natur – IT Beziehung.
  • Überraschende Geschichten oder Stimmen teilen.
  • Dualismen (Mensch/Tier, städtisch/ländlich, intensiv/isoliert, Landwirt/Designer-Tal/Berg Nomade/Landbesitzer).
  • Privilegierte landwirtschaftliche Bedingungen in Südtirol. Wie kann man ein Gefühl der Dringlichkeit schaffen?
  • Andere Themen…. Gerne erhalten wir Ihren Vorschlag!