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Über Uns

Eine „Felderweiterung“ für die Landwirtschaft

muu-baa ist ein europäisches Agri-Kultur-Netzwerk, das LandwirtInnen, DesignerInnen, KünstlerInnen, ForscherInnen, ländlichen UnternehmerInnen und anderen Interessierten die Möglichkeit bietet, gemeinsam Überlegungen anzustellen, zu experimentieren und zu handeln. muu-baa will in ländlichen Gebieten und im städtischen Umland neue Chancen für innovative Visionen, Praxisansätze und konkrete Ergebnisse zur Förderung nachhaltiger Agri-Kultur schaffen.

Was verstehen wir unter nachhaltiger „Agri-Kultur“?

Landwirtschaft auf der Grundlage nachhaltiger soziokultureller, ökologischer und fairer wirtschaftlicher Methoden. Agri-Kultur ist nachhaltig, da sie unterschiedliche Perspektiven, lokale Praktiken und die Erzeugung von Know-how, Lebensmitteln, Nichtlebensmitteln und anderen Produkten/Dienstleistungen/Erfahrungen anerkennt. Dies ist besonders für kleine europäische Landwirtschaftsbetriebe wichtig, die dem Druck des globalisierten Agrarmarktes und dessen Machtstrukturen nur schwer standhalten können.

muu-baa wurde als Pilotprojekt in Südtirol/Italien gestartet, soll aber ein international anwendbares Modell für die Kombination von Know-how und unterschiedlichen Praxisansätzen sein.

Das muu-baa-Netzwerk entstand mit dem Start-up-Forschungsprojekt What Could a Farm Be? unter der Leitung von Professor Alastair Fuad-Luke, Fakultät für Design & Künste, Freie Universität Bozen. Kontakt: Alastair.Luke@unibz.it

Jeder Mensch, jede Gruppe, jeder Verein, der die Prinzipien von muu-baa teilt, kann dem Netzwerk beitreten. Hier sehen Sie auf einen Blick alle Vorteile einer Mitgliedschaft. Jedes Mitglied kann Projekte lancieren und Versuche starten.

Warum forschen, erkunden, sondieren? muu-baa liegt die Überzeugung zugrunde, dass wir neue Konzepte, Ideen und Handlungsansätze brauchen, um kleine Landwirtschaftsbetriebe auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft zu unterstützen. Die „Explorations“ genannten Versuchsprojekte sind frei von den Einschränkungen gängiger Muster, Strukturen und Gepflogenheiten und ermutigen zu Einfallsreichtum und abstraktem Denken.

Das Ziel ist es letztendlich, neue Ansätze für nachhaltige Agri-Kultur durch fachübergreifendes Design, Kunst, soziale und landwirtschaftliche Praktiken zu entwickeln. So können neue agro-sozio-ökologische Methoden entstehen.

Steigen Sie ein, entdecken Sie neue Projekte und beteiligen Sie sich aktiv an muu-baa!

 

Modus operandi

Das ist unser Kodex für das Forschungsprojekt What Could a Farm be? und dessen kollaboratives Netzwerk Muu-Baa ein agrikulturelles Netzwerk für Erkundungen.

Werte und Prinzipien 
Offenheit
Zirkularität, Kreislaufwirtschaft und / oder die Ökonomie des „Dinge besser hinterlassen, als sie vorgefunden wurden”
(Bio-)Diversität


Regln / Grundsätze 
Neue Beziehungen zur Landwirtschaft finden und entdecken
Menschen offen und persönlich einladen, das Muu-Baa-Netzwerk zu erweitern
Die Ergebnisse und Praktiken greifbar und sichtbar machen
Mit barrierefreier Sprache kommunizieren und transparent sein


Freiheiten
unser Wissen und unsere Praktiken zu kombinieren
unabhängig und kollektiv Experimente und Erkundungen zu initiieren
aktuelle Perspektiven in der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung herauszufordern

 

Focus Group Members

  • Prof. Alastair Fuad-Luke, principal investigator (PI) and chair of the Focus Group, professor of design research, Faculty of Design & Art, Unibz.
  • Erica Boito, research support assistant to PI, artist and designer.
  • Dipl.-Ing. Joachim Hofmann – Regionalentwicklung, GRW Wipptal/Eisacktal m.b.H., LAG/GAL  Eisacktaler Dolomiten.
  • Hubert Ungerer, Koordinator LEADER Coordinatore, LAG/GAL Südtiroler Grenzland.
  • Astrid Weiss, dott. mag., Südtiroler BauernbundLeitung, Abteilung Innovation & Energie.
  • Raimund Lamprecht, farmer and member of LAG/GAL  Eisacktaler Dolomiten
  • Lisa Mazza and Simone Mair, BAU.
  • Lukas Rungger, architekt, NOA* architecture network.
  • Dr. Alvise Mattozzi, sociologist;  Anita Ferrone Milone and Magdalene Vögele – ex- and current Masters students – Faculty of Design & Art, Unibz.

Thanks also to:
Nadia Baldo, Angelika Burtscher, Prof. Kris Krois, programme leader of the Masters in Eco-Social Design at Unibz, and Sabine Marsoner.